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Suchbegriff: Wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung

Die Schweiz bereitet sich auf eine Volksabstimmung im März 2026 zur Abschaffung der Ehegattenbesteuerung vor, bei der verheiratete Paare derzeit höhere Steuern zahlen als unverheiratete Paare mit dem gleichen gemeinsamen Einkommen. Die Reform würde zu einer individuellen Besteuerung führen, was Paare mit ähnlichem Einkommen begünstigen, aber die Steuern für Paare mit erheblichen Einkommensunterschieden erhöhen würde. Der Artikel enthält detaillierte Steuerberechnungen, aus denen die Gewinner (Paare mit ausgeglichenem Einkommen) und Verlierer (Paare mit unausgeglichenem Einkommen und einige Singles) hervorgehen, sowie Informationen zur politischen Landschaft rund um den Vorschlag.
Venezuela strebt eine Reform seiner Ölgesetzgebung an, um Partnerschaftsverträge auszuweiten und die Kontrolle von PDVSA über neue Investitionen zu reduzieren, da das Land mit Korruption und Produktionsrückgängen zu kämpfen hat. Die Reformen zielen darauf ab, produktive Beteiligungsverträge zu formalisieren, während Venezuela, das über die größten Rohölreserven der Welt verfügt, versucht, die Produktion von unter 1 Million Barrel pro Tag wieder anzukurbeln. Die Trump-Regierung unterstützt den legalen Ölverkauf durch Unternehmen wie Vitol und Trafigura, wobei Chevron und andere internationale Akteure bereitstehen, um die Produktion anzukurbeln, wenn die Reformen erfolgreich sind.
Dänemark hat angesichts der zunehmenden Spannungen zusätzliche Truppen nach Grönland entsandt, nachdem US-Präsident Donald Trump den teilnehmenden Nationen nach einer multinationalen Militärübung mit Zöllen gedroht hatte. Trump schloss den Einsatz von Gewalt zur Eroberung der arktischen Insel nicht aus und riskierte damit einen erneuten Handelskrieg mit Europa. Die Situation hat Forderungen nach einer klaren europäischen Reaktion laut werden lassen, während Deutschland und Frankreich zu einer Deeskalation aufgerufen haben. Der Artikel behandelt auch andere globale Entwicklungen, darunter Chinas Rekordtief bei der Geburtenrate, die vorgezogenen Wahlen in Japan sowie verschiedene wirtschaftliche und politische Ereignisse.
Der ehemalige Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Danthine, plädiert für eine Klimafonds-Initiative, die Milliarden in den Klimaschutz fließen lassen und gleichzeitig die Beschränkungen der Schweizer Schuldenbremse lockern würde. Er argumentiert, dass die derzeitige Klimapolitik für eine rechtzeitige Dekarbonisierung nicht ausreicht, und unterstützt Investitionen in klimafreundliche Technologien und beschleunigte Gebäudesanierungen. Dabei betont er, dass Investitionen in den Klimaschutz positive Renditen erzielen können.
Die Finanzminister der Eurozone haben den kroatischen Zentralbankchef Boris Vujcic zum neuen Vizepräsidenten der EZB ernannt. Damit wird zum ersten Mal ein Vertreter Osteuropas in den Vorstand berufen. Vujcic, der Kroatien in die Eurozone geführt hat, setzte sich gegen fünf Mitbewerber durch und gilt als moderater Falke in der Geldpolitik. Die Ernennung bedeutet eine Abkehr von der traditionellen Dominanz der großen Mitgliedstaaten und erfolgt in einer relativ ruhigen Phase der Geldpolitik der EZB.
Der Artikel analysiert, wie sich der Territorialstreit um Grönland zu einem potenziellen Finanzkonflikt ausgeweitet hat, wobei Experten vermuten, dass Europa seine Position als größter Gläubiger der USA nutzen könnte, indem es US-Staatsanleihen ins Visier nimmt. Europäische Investoren halten US-Wertpapiere im Wert von 8 Billionen US-Dollar, und jeder koordinierte Kapitalabzug könnte die Kreditkosten der USA erheblich erhöhen. In der Diskussion wird untersucht, ob die EU-Regulierungsbehörden oder Zentralbanken über die Mechanismen des Anleihemarktes Druck ausüben könnten, obwohl praktische und regulatorische Einschränkungen bestehen. Die Situation stellt eine neue Eskalation in den transatlantischen Beziehungen dar, wobei die Zollandrohungen der USA ernsthafte Überlegungen zu finanziellen Gegenmaßnahmen auslösen.
Der IWF hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum Russlands im Jahr 2026 von 1,0 % auf 0,8 % herabgestuft und begründet dies mit Herausforderungen wie hohen Zinsen, Arbeitskräftemangel, sinkenden Öl- und Gaseinnahmen sowie den anhaltenden Auswirkungen der westlichen Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Die russische Wirtschaft verlangsamte sich 2025 deutlich, nachdem sie sich zunächst als widerstandsfähig gegenüber den Sanktionen gezeigt hatte.
Der Internationale Währungsfonds berichtet, dass Finnland aufgrund seiner hohen Staatsverschuldung vor jahrelangen finanziellen Herausforderungen steht, und empfiehlt umfassende Reformen, darunter eine Konsolidierung der Mehrwertsteuer, Erhöhungen der Grundsteuer, Effizienzsteigerungen im Sozialversicherungswesen, die Integration von Einwanderern in den Arbeitsmarkt und Änderungen im Hochschulsystem, um finanzielle Stabilität und Wirtschaftswachstum zu erreichen.
Deutschland hat ein Förderprogramm für Elektrofahrzeuge in Höhe von 3 Milliarden Euro aufgelegt, das allen Herstellern, einschließlich chinesischer Automobilhersteller, offensteht und rückwirkend von 2026 bis 2029 gilt. Das Programm zielt darauf ab, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern, indem es Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen Subventionen in Höhe von 1.500 bis 6.000 Euro für Batteriefahrzeuge, Plug-in-Hybride und Range-Extender-Modelle gewährt. Dies steht im Gegensatz zu den britischen Maßnahmen, die chinesische Hersteller einschränken, da der deutsche Umweltminister erklärte, die Regierung stelle sich trotz der EU-Antisubventionszölle auf chinesische Importe „dem Wettbewerb”.
Donald Trumps territoriale Ambitionen in Grönland und seine aggressive Handelspolitik führen dazu, dass Investoren das Vertrauen in US-Vermögenswerte verlieren, was zu einer Schwächung des Dollars und der Staatsanleihen führt, während europäische und andere globale Vermögenswerte an Attraktivität gewinnen. Der Artikel argumentiert, dass die USA ihr wertvollstes finanzielles Kapital – Vertrauen – verspielen und Gefahr laufen, dafür jahrzehntelang einen hohen Preis zu zahlen, da Investoren zunehmend aus den amerikanischen Märkten abwandern.

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